Wir haben fast einen Sechser im Lotto gezogen. Eine der beiden Lampen auf dem Campingplatz stehen direkt neben unserem Platz. Abends wähne ich mich im Scheinwerferlicht, ich beginne fast an zu singen. Die Lage ist gewöhnungsbedürftig bis unangenehm. Das nur mal so als Nachtrag zu gestern.

Der Moegen beginnt mit Überprüfung des Batteriestandes. Der ist ernüchternd: 8% . Das wird für das Frühstück reichen. Das zweite Sonnensegel wird ausgepackt und auf dem Dach montiert. Mit ein paar Stunden Sonne sollte unser Batteriepack wieder voll sein. Um es vorweg zu nehmen, der Plan geht auf. Mittlerweile ist zahlt man schlappe 6 EUR für Strom auf dem Campingplatz. Selten haben sich Solarpanels schneller amortisiert als aktuell.

Wir wollen heute die Wanderschuhe aktivieren und finden in Komoot eine Runde um den See mit Besuch des Aussichtspunktes oberhalb des Sees. Das passt! Wir Schlappen bei idealem Wetter kurz am See entlang um auf einen Wanderweg abzubiegen, der gefühlt 20% nach oben geht. Das ist wohl eher klettern als wandern.

Es kommt erschwerend hinzu, dass die Pfadpflege nicht vorhanden ist. So müssen wir über, auf und entlang von diversen Steinen und Bäumen Schritt für Schritt setzen, um nicht gepflegt auf die Fresse zu fallen. Manchmal liegt der gefällte Baum auch einfach entlang des Weges.

Aber auch diese Steigung ist irgendwann vorbei und der Turm kommt in Sichtweite.

Die Besteigung ist für Menschen über 1,8m eine reine Zumutung, aber gebückt und zusammengefaltet klappt es dann doch. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Der Ausblicl speziell bei diesem Wetter ist herrlich.

So, jetzt „nur“ noch bergab und weiter um den See. Die Wahrheit sieht anders aus. Aus einem normalen Pfad im Wald wird eine Kletteraktion entlang eines malerischen Baches, die sich gewaschen hat. Erneut ist das Gefälle mehr als sportlich und die ein Fehltritt könnte schmerzhaft enden. Sehenswert ist es zumindest.

Weiter unten klärt sich das Rätsel auf. Die Strecke wir als technisch schwierig beschrieben. Die Information hätte am oberen Ende der Strecke durchaus geholfen.

Wir umrunden den See, der a


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