Wir verlassen Palau um uns langsam nach Alghero vorzutasten. Die gewählte Route führt uns von der Küste weg ins Inland. Wir umkurven sanfte Hügel in saftigem grün bis wir nach einigen Kilometern Aggio erreichen.

Aggio selbst durchfahren wir mit dem Auto und finden eine typische, gemütliche, italienische Kleinstadt vor. Ein Glück ist unser Bus nicht so breit. Die engen Gassen sind eine gewissen Herausforderung.

Wir machen Stop in Tempio.

Mittlerweile stellen wir fest, daß wir unseren Tagesrhythmus noch nicht auf italienisch umgestellt haben. Flanieren und shoppen ist um die Mittagszeit nicht clever, vielmehr haben die meisten Geschäfte geschlossen. Ein Wochenmarkt und diverse Restaurant laden zu einem Stop ein.

Italienischer geht es wohl nicht
Zum Glück nicht überlaufen

Interessanter Fakt: in der Innenstadt hängen diverse Schilder, die Tempio als Karnevalshochburg beschreiben.

Autos passen auch in die kleinsten Gassen

Nach einem schönen Rundgang fahren wir weiter nach Alghero und wundern uns auf den letzten Kilometern über den massiven Verkehr in die Innnenstadt. Dank Internet finden wir schnell raus, daß eine italienische Fliegerstaffel eine Vorführung fliegt (sagt man das so)? Hm, wir sind nicht soooo interessiert und wollen aber dem Massenverkehr aus dem Weg gehen und orientieren uns bei unserer Fahrt weiter nach Norden bis wir quasi nicht mehr weiterfahren können durch die zahlreich parkenden Autos.

Versprochen, ich putze bald die Windschutzscheibe!

Irgendwie können wir uns dieser Vorführung nicht entziehen und steigen aus. Wie es scheint haben wir einen genialen Platz entdeckt um dieses Schauspiel zu beobachten.

Ziemlich spektakulär
Im Vordergrund ein Bunker aus dem zweiten Weltkrieg

Irgendwie summt man die Strophe von 99 Luftballons vor sich hin und hat aber auch noch die katastrophalen Bilder von Rammstein vor Augen, die exakt von dieser „Frecce Tricolori“verursacht wurde.

Die Weiterfahrt an an der Küste verschlägt uns fast den Atem. Atemberaubende Ausblicke, Steilküsten, Strände, die wir nicht so erwartet hatten.

Wir suchen aber weiterhin noch einen Übernachtungsplatz für die Nacht und durch Zufall stolpern wir über diesen kleinen Campingplatz am Meer, der uns mit einem superfreundlichen Rezeptionisten empfängt. Schnell ist der Platz, bezogen, Essen gekocht. Traumhaft hier!

Wir machen noch eine Miniwanderung an die Bar und sitzen fast alleine in erster Reihe am Meer. Es hat doch Vorteile so flexibel zu reisen.


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