Unser Tag beginnt stürmisch bzw. geht genauso stürmisch weiter wie er geendet hat. Unsere Sturmsicherung leistet und alles bleibt heile. Im Gegensatz zu einem Nachbarvorzelt, was mal eben vom Wind auf links gezogen wurde. In einer Gemeinschaftsleistung und mit Hilfe von Panzertape wurde grob der Originalzustand wieder hergestellt.

Im Nachbarort Ruom gibt es heute einen Markt und der Plan ist dorthin radeln um diverse Einkäufe zu tätigen. Leider führt der Hinweg über einen kleinen Berg, den der Guide leider vorher nicht weggesprengt hat, sehr zum Unwillen der Frau des Guides.
Angekommen sind wir etwas überrascht über die Größe des Städtchens, aber schnell ist Gemüse, Fleisch, Käse gekauft und wir legen einen kleinen Zwischenstopp in einer Bar ein.



Den Weg zurück wählen wir über eine Landstraße. Zu Hause beginnt die Mittagspause. Wir entscheiden am nächsten Tag eine Kanutour zu machen, nur leider muss diese in bar bezahlt werden weshalb wir erneut aufbrechen müssen um uns Bargeld zu besorgen, da ein gewisser Engpass entstanden ist. Geldautomaten gibt es aber nur in Vallon-Pont-d’Arc. Also, auf das Rad und rein ins Städtchen.



Wir versuchen eine Erfrischung einzunehmen werden aber gekonnt von der Bedienung einer Bar ignoriert, lediglich ein Hund ist an uns interessiert. Naja, auch nicht so wirklich.

Macht nichts, zu Hause warten frisch gekühlte Getränke und nach einer anständigen Grillung geht unser Tag zu Ende. Fast, würde die Musikerpolizei nicht klar vernehmen, dass in der Nähe unseres Platzes eine Band spielt. Nach dem wir uns 10 Minuten auf einem Trampelpfad mit Taschenlampe durchgekämpft haben, fällt der ernüchternde Blick auf die andere Seite des Ufers. Der größenwahnsinnige Versuch zu Fuß über den Fluss zu kommen wird glücklicherweise gekippt.

Wir verweilen kurz, treten dann aber den Rückweg an und genießen die laue Sommernacht.

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