Es liegt eine lange Etappe vor uns, denn wir wollen ohne große Umwege direkt nach Portugal fahren, genauer gesagt nach Penedono. Doro und Christoph waren auf einer vergangenen Reise schon mal dort und haben einen schönen Parkplatz ausgespäht, den wir jetzt als Etappenziel anvisieren. Abbauen, abwaschen, einpacken und bezahlen, all das geht mittlerweile ganz flott von der Hand. Wir besuchen noch eben einen Supermarkt und dann geht es auf die Strecke.

Ein Mal quer durch Spanien ist nicht so spektakulär wie es sich anhört. Nein, es ist dann doch eher langweilig, die schönen Abschnitte sind eher selten. Die Tankstellen und Hotels entlang der Route sind doch eher renovierungsbedürftig. Für eine Rast mit Verpflegung halten wir in Tordesillas.

Anschließend geht es die Füße vertreten durch die nicht durchgehend schöne Innenstadt. Wir sind zumindest nicht unbeobachtet.

Wenige Schritte später wir schon fast am Ufer des Flusses Douro, den wir übrigens morgen entlang fahren wollen. Wer glaubt, wir hätten sommerliche Temperaturen, dem sei gesagt, dass dies nicht der Fall ist, auch wenn es fast so aussieht.

Jetzt noch runter über eine Treppe

und wir flanieren direkt am Wassser

bis es wieder über steile Stufen aufwärts, zurück zu unseren fahrenden Einfamilienhäusern und dann ab auf die Autobahn.

Ab der Grenze nach Portugal wird die Landschaft deutlicher grüner und abwechslungsreicher.

Leider zu spät, nämlich nach Sonnenuntergang fahren wir den letzten Rest der Strecke über eine Landstraße durch eine Steinlandschaft. Absolut sehenswert, aber wir sind nicht unfroh, dass wir endlich den Treffpunkt erreichen und ein kleinen Spaziergang durch das Städtchen machen können. Es sind frische 3 Grad!

Wir haben schon eine Taverne im Fokus, die wir auch mehr oder minder direkt ansteuern. Die abendliche Kulisse mit Blick auf die Burg ist schon mal nicht so schlampig.

Die Taverne mit den Steinmauern und dem offenen Kamin ist urgemütlich. Jetzt wird es peinlich. Wir versuchen uns in der Aussprache der portugiesischen Sprache. Schon beim Zählen wird es schwierig: Für eins sagt man wohl „Um“, ein Obrigado bekommen wir auch gerade so hin. Egal, jedenfalls ist das Essen sehr lecker, die Kulinarik-Kurve steigt stetig nach oben.

Der „fresche“ Wein sorgt für Stimmung und eine „Creme des Himmels“ muss auch noch rein. Lääääcka!!!

Zu guter Letzt noch die Strecke zum Nachfahren von heute:

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