Um die viertgrößte Stadt Norwegens zu erkunden starten wir nach dem Frühstück und passieren wieder großartige Fjorde und Tunnel.

Inzwischen glaube ich, dass es mehr Schafe als Norweger gibt 🙃

Auch wir stehen auf einmal in 150 Meter Tiefe staunend vor einem Kreisverkehr.

Da sind wir gleich 2 mal im Kreis gefahren 😊

Wir stellen das Wombsi am Stadion/Friedhof ab (Park4Night hilft mal wieder) und starten unsere Stadttour mit dem MTB. Ein weit verzweigtes Fahrradwegenetz mit eigenen Fahrspuren, Tunneln und vielen Wegweisern erleichtert uns das Kennenlernen.

Insgesamt erstreckt sich Stavanger auf über 20 Inseln und nur ca. 20% befinden sich auf dem Festland.

Das Zentrum ist klein aber fein und wir sind sofort von dem farbigen Flair begeistert.

Und was macht Mann, wenn Frau shoppen geht? Entspannen bei einem doppelten Espresso…

Natürlich darf der norwegischen Skilangläufer nicht fehlen.

Diese Beiden fahren übrigens völlig entspannt zur Rushhour auf der Hauptstraße und niemand stört sich daran.

Und dann besuchen wir das beeindruckende Erdölmuseum, in dem alles Wissenswerte über Erdöl, -gas, Bohrinseln, Geologie, etc. anschaulich vermittelt wird.

Mit der Entdeckung des Ölbohrfeldes „Ekofisk“ am 25. Oktober 1969 wurde die erste erfolgreiche Erkundungsbohrung in einem Öl– und Gasfeld in norwegischen Nordsee-Gewässern durchgeführt. Sie löste einen nahezu beispiellosen Wirtschaftsboom aus, und Norwegen entwickelte sich zu einem der wohlhabendsten Staaten der Erde.
Der Staatsfonds, in den ein Großteil der Öleinnahmen fließen, verwaltet mittlerweile mehr als eine Billion Euro!
Mangels CAD – Funktionalität in den 70er Jahren wurde diese Bohrinsel (Stratfjord A) in einem massstabsgetreuen Modell entworfen und getestet (einschl. Aller Leitungen, Statiken, Schutzmaßnahmen,…)
In dieser Tauchkugel wurden über 10 Jahre die Unterwasserarbeiten gesteuert. Jeweils 3 Taucher wechselten sich bei den Aussenarbeiten ab.
Erdöl entsteht wie Erdgas und Kohle aus Pflanzen- und Tierresten. Diese sind vor vielen Millionen Jahren abgestorben und unter die Erde gesunken. Durch die Hitze und den Druck verwandelten sie sich in Öl, Gas oder Kohle. Die Lagerstätten liegen bis zu 3000 Meter tief unter der Erdoberfläche
Die Steuerung der Tauchroboter ist ähnlich einem Flugsimulator
Das ist keine Fischreuse, sondern eine Escaperutsche

Es ist sehr interessant wie das Land einen Spagat zwischen den 2 Extremen behandelt, denn Norwegen gehört zu den größten Öl- und Gasförderern der Welt. Dennoch produziert das Land fast 100 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen und fährt eine E-Auto-Offensive.

Und dann finden wir zufällig noch eine über 100 Jahre alte Lachsräucherei und essen den wohlschmeckensten Räucherlachs ever…

Der Lachs wird wie 1900 in gusseisernen Öfen mit Eichenholz geräuchert. Hier wurden gerade ein paar Kilo „weißer Lachs“ fertig…

Dann verlassen wir Stavanger wieder und steuern einen Campingplatz bei Ualand an.

Und auch hier empfängt uns wieder absolute Ruhe.

Kategorien: Allgemein

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Avatar-Platzhalter

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert