Da die Fähre erst um 15:00 Uhr Kristiansand Richtung Hirthals (Dänemark) verlässt, starten wir trotzdem früh, um uns noch Kristiansand anzusehen. Die letzten ca. 100 km führen uns durch für norwegische Verhältnisse dicht besiedeltes Gebiet (ähnlich der Dichte im hohen Vogelsberg 🙃)




Da die E39 zwischen Mandal und Kristiansand noch durch ständiges Bergauf und Bergab gekennzeichnet ist, hat die norwegische Regierung 2 Projekte gestartet, um innerhalb von knapp 4 Jahren und mit einem Budget von 700 Mio Euro die ca. 40 km zu „optimieren“. In Norwegen heisst das:
- 27 km 4-spurige Autobahn durch Tonnen von Granitfelsen treiben
- 10 km Tunnel insgesamt bohren
- 5 Brücken mit bis zu 570 m Spannweite bauen
- Etliche Zu- und Abfahrten

Wir suchen uns über Park4Night einen schönen Parkplatz oberhalb der Stadt und finden einmal mehr ein völlig unerwartetes Juwel nur 10 Minuten mit dem Fahrrad vom Zentrum entfernt.
Kristiansand hat ein ähnlich Mannheim rechtwinklig angelegte Straßennetz und einen netten Hafenbereich mit leckerem Fischmarkt, Cafés, Restaurants und abendlicher Livemusik.
Da Norwegen nicht in der EU ist, bekommen wir von unseren Einkäufen einen Großteil der Mehrwertsteuer bei Ausreise zurück. Dazu gehen wir in einen dafür vorgesehenen Souveniershop (der in Norwegen übrigens auch reguliert ist und weitestgehend nur qualitativ hochwertige Produkte anbietet) und reichen die entsprechenden Rechnungen ein.
Danach kurz noch einen Kaffee und etwas Proviant.

…und mit dem Fahrrad kurz die 75 hm hochstrampeln und dann können wir es halt doch nicht lassen…



Tja und dann müssen wir halt doch Richtung Fähre und verlassen Norwegen verspätet und mit heftigem Seegang.
In Dänemark angekommen starten wir die letzten 1000 Km nach Hause…













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