Von Queenstown nach Traumseeland

Abschied nehmen heisst es heute! Ein kurzes Frühstück bevor wir die nicht gerade geliebte Unterkunft verlassen. Wir kaufen für uns und für Mika nochmals ein und Sohnemann zieht in sein neues Hostel ein. Ein paar letzte Küsschen und dann heisst es auf Wiedersehen im Dezember. Wir freuen uns jetzt schon, aber die letzten drei Wochen waren wirklich wirklich wirklich schön. So ist es halt, Mika wird jetzt bestimmt eine tolle Zeit haben, wenn er erstmal Weiterlesen

Dr. Bob und der Tanz mit der Frisbee

In Queenstown gibt es einiges an Action, aber altersgerechte Betätigung in reduziertem Allgemeinzustand ist dann doch schwerer zu finden. Nach Studium des Reiseführers packen wir unser Wandergepäck und starten Vollgas Richtung Routeburn Track. Es ist einer von vielen Nationalparks in denen man auch Mehrtagestouren unternehmen kann. Wir wollen eigentlich nur zwei Stunden unterwegs sein. Wir fahren von Queenstown an das nördliche Ende des Lake Wakatipu bis Glenorchy. Dann geht es weiter über Schotterstrecken gefühlt direkt Weiterlesen

nur runner

Memo an mich selbst, in Queenstown ist das Preisniveau deutlich höher als in vergleichbaren Städten in NZ. Was das Hostel für den gegebenen Preis bietet, ist wirklich nicht imposant. Naja, es ist wie es ist und wir werden die drei Tage schon irgendwie überleben. Wir wollen heute mit der Seilbahn nach oben fahren und das tolle Panorama genießen. Also, ab dafür und 15 Minuten zur Gondelstation laufen. Die Seilbahn wurde recht unschön in den Hang Weiterlesen

Auf nach wo-der-Bürgersteig-nie-hochgeklappt-wird

Die Nacht in Oamaru haben wir gut hinter uns gebracht. Wir fühlten uns untergebracht wie bei Tante Lisbeth in einem großen Zimmer mit drei Betten. Stil: Englisch, Zustand sauber aber doch in die Jahre gekommen. Wenn man sich damit arrangiert, eigentlich ganz cool. Die Übernachtung im Schlafraum wäre dann doch ne Nummer zu rustikal gewesen. War der gestrige Tag nicht so erlebnisreich, hat es uns heute fast wieder aus den Socken gehauen. Eigentlich hätte man Weiterlesen

ein Wal ist auch nur ein Mensch

Früh aufgestanden, positiv gestimmt und bester Laune wollten wir Wale live sehen und wurden mit knapp 50 km/h auf einem Schnellboot in eine Region befördert, in der man Wale vermutet. Man kam sich wie Captain Ahab vor und hielt Ausschau nach einer Schwanzflosse oder dem geringsten Zeichen dieser Tiere. Jeder auf dem Boot sperrte die Augen auf, leider ohne Erfolg. Nach knapp 2 Stunden auf hoher See wurden wir wieder enttäuscht zurückgefahren. Sehr schade, auch Weiterlesen

Da kumm ich ach net mehr her

Der heutige Titel des Blogbeitrags ist frei überliefert von einer ehemaligen Gastronomin aus Gernsheim, die vor Jahren verlauten ließ, dass sie niemals mehr nach Südtirol kommen würde und es dann doch geschafft hat. Für mich steht fest, es ist nicht das letzte Mal, dass ich Neuseeland besucht habe. Also, isch kumm uff jeden Fall noch mal her. Jetzt aber zum aktuellen, mit Höhepunkten gespickten Tag. Zuerst checken wir auf dem Campingplatz „The Barn“ im Abel Weiterlesen

Ruhetag

ein Tag ohne Programm, ohne Aktivität. Entspannung und Essen hat Priorität. Essensbilder sind heute erlaubt. Ein erstes Heißgetränk bei frühlingshaften Temperaturen eröffnet den Tag. Generell muss man sagen, dass das Klima super super super angenehm ist. Nachts knapp 10 Grad, tagsüber 22 Grad in der Sonne gefühlt deutlich mehr. Frühstück Eine Erholungsphase um die Mittagszeit. Dann ein knappes Workout, der Spaziergang zum Café. Der Cider kann was. Wenig später ein kurzes Intermezzo bei einem ich-werf-Sandsäckchen-aus-drei-Metern-in-ein-Holzbrett-mit-Loch-Spiel. Weiterlesen

Kiwente süß-sauer

Wir sind seit gestern in einem eigentlich komplett verkommenen Campingplatz unterkommen, hier bewohnen wir mobile Homes zu einem deftigen Preis. Irgendwie hat die Unterkunft trotzdem was und wir fühlen uns echt wohl. Bevor wir heute im Abel Tasman Nationalpark wandern, müssen wir uns erstmal stärken. Danach, Rucksack packen mit Fressalien und ausreichend Wasser. Denn in diesem Nationalpark gibt es keine Bratwurststände. Wir bedauern das, aber Ihr seht ja selbst, was hier los ist. Start! Temperaturen Weiterlesen

rechter Nasenflügel gezerrt

Die Weiterreise ist gefährdet. Mutmaßlich bei Bohrarbeiten habe ich mir den rechten Nasenflügel gezerrt. Wir sehen vom Besuch eines Krankenhauses ab, stattdessen fotografieren wir den Sonnenaufgang in Wellington am Fährhafen. Das lenkt auch vom fundamentalen Schmerz ab. Die Überfahrt ist extrem ruhig und im Windschatten des Schiffs sogar warm. Ab der Ankunft in Picton komme ich aus dem Staunen nicht heraus. Eigentlich fahren wir die nächsten drei Stunden landschaftlich gesehen durch mindestens 5 verschiedene Länder/Landschaften. Weiterlesen

Se forgotten Hubbelland

Früh aufstehen, Kaffee/Tee, Abfahrt. Es liegen knapp 8 Stunden Fahrt vor uns. Hier unsere Route: Wie das? In der Tat hätten wir die Reise nach Wellington kürzer gestalten können, aber wir wollen den Forgotten World Highway nach Stratford nehmen, um dann an der Westküste bis nach Wellington zu fahren. Dafür bedarf es erstmal den Lake Taupo zu umrunden und das ist schon eine kleine Weltreise. Wie man sich fast denken kann führt keine Autobahn hier Weiterlesen