Wir verbringen unsere Nacht sehr friedlich in Lodi, auch Dank ausbleibendem Einsatz des Rettungshubschraubers. Der Landeplatz ist nämlich in unmittelbarer Nähe. Alles verläuft nach Plan, Kaffee, Tee, Einkaufen, ab auf die Autobahn und los geht es Richtung Florenz.

Nach knapp 2 Stunden Fahrt kommt der Verkehr zum Erliegen, denn es hat ordentlich vor uns gekracht. Erschwerend dazu ist der Unfallort im Tunnel. Nach kurzer Zeit steigen fast alle aus dem Auto aus. Wir beginnen Gymnastik zu machen, währenddessen Polizei, Krankenwagen und Abschleppwagen auf dem Standstreifen an uns vorbeidüsen.

Wandsitzen auf der Autobahn, kann man machen!

Eigentlich ist unser Bus ein Fitnessstudio.

Nachdem wir noch unser Mittagessen eingenommen haben, geht es tatsächlich weiter. Wir fahren von der Autobahn ab und auf eine andere Autobahn und wieder Stau. Gegen 15:00 Uhr sind wir dann endlich auf dem Campingplatz und nach einem kurzen Sprung in den saukalten Pool, geht es auf die Räder und Richtung Innenstadt. Wir erblicken im Arno (so heißt der Fluss) eine Wasserschildkröte. Sieht man auch nicht alle Tage!

Kurz danach Wasserpolo oder wie soll der Sport heissen? Heute lernen wir Einiges dazu.

Nach 15 Minuten sind wir mehr oder weniger in der Innenstadt und stellen unsere Fahrräder an der Piazza Santa Croce ab. Schon recht ansehnlich

Wir lassen uns weiter in die Innenstadt treiben.

Gemäß dem Reiseführer ist Florenz ein Riesenmuseum. Ich muss gestehen, das ist wirklich der Fall. Eine Unzahl von Kirchen, Museen, Ausstellungen, uralte Gebäude. Ab und zu geht der Blick in die Restaurants, die italienischer nicht sein könnten.

Da kommt auch schon der Hunger auf und wir landen in einem Stehbistro und der Aperol hat uns förmlich angeschrien. Zu unserer Überraschung ist das Sandwich sensationell.

Frisch gestärkt geht es weiter durch die Innenstadt

bis wir den Dom erreichen. Eine unglaubliche Kulisse, fast ein bisschen unwirklich.

Um den Sonnenuntergang zu genießen fahren wir mit dem Rad eine nicht unbeträchtliche Steigung nach oben, um auf dem Piazzale Michelangelo einen Blick auf die Stadt zu erhaschen. Es scheint, wir sind nicht allein und dieser Blick hat sich wohl zu einem Instagram-Hotspot gemausert. Boah, das braucht kein Mensch. Der Blick ist trotzdem traumhaft.

Ein paar coole Fotos entstehen dann trotzdem.

Mittlerweile ist es dunkel geworden und in einem kleinen Restaurant lassen wir den Abend ausklingen.

Hier unser heutiger Aktionsradius per Rad und zu Fuss.

Irgendwie ruft das Bett heute sehr laut. Also, bis morgen!


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