In Queenstown gibt es einiges an Action, aber altersgerechte Betätigung in reduziertem Allgemeinzustand ist dann doch schwerer zu finden. Nach Studium des Reiseführers packen wir unser Wandergepäck und starten Vollgas Richtung Routeburn Track. Es ist einer von vielen Nationalparks in denen man auch Mehrtagestouren unternehmen kann. Wir wollen eigentlich nur zwei Stunden unterwegs sein. Wir fahren von Queenstown an das nördliche Ende des Lake Wakatipu bis Glenorchy.

Dann geht es weiter über Schotterstrecken gefühlt direkt in die Alpen.

Die Straßen werden immer enger und ein Parkplatz ist schnell gefunden. Handy gestartet und auf den Track.

Kurz darauf über die erste Hängebrücke

und ab in den Urwald.

Man fühlt sich fast wie bei“Ich bin ein Star, hol mich hier raus“

Wir schaffen es aufgrund körperlicher Restriktionen nur an einen Viewpoint. Der kann aber auch überzeugen.

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz kommt uns Dr. Bob entgegen, zumindest sah er so aus. Wie es scheint, sind uns ein paar schöne Passagen gar nicht aufgefallen.

Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann lediglich das Essensangebot an der Strecke,

die Pommesbude suche ich vergeblich.

Der Parkplatz ist schnell erreicht und Mika wartet schon zu Hause, um von den Erlebnissen seines „Vorstellungsgespräches“ im Restaurant zu berichten. Wie immer lohnt der Blick zurück.

Die Tagesordnung sieht nun eine Runde Frisbeegolf vor.

Der Queenstown Garden, in dem die Runde statt findet, ist extrem sehenswert. Das hat richtig Spaß gemacht.

Der letzte Abschlag findet standesgemäß in einem Café statt. Coole Sache!

Dann verfallen wir dem Shopping-Wahn und gönnen uns eine zusätzliche Pause in der Innenstadt bei den letzten Sonnenstrahlen in Queenstown.

Den Abend bestreiten wir im Hostel. Wer meint hier geht richtig was ab, weit gefehlt. Internetzombies schweigen sich an. Die junge Leut‘ halt.


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