Unser Übernachtungsplatz kann man weiterempfehlen. Keine Störungen, einfach nur ruhig. Wie im Transit üblich befinden sich unsere Fahrräder unter unserem Bett im Inneren unseres Busses. Das erfordert, dass unser höhenverstellbares Bett deutlich höher eingestellt bleibt. Dieses Mal habe ich allerdings versäumt den Sattel meines Rades zu senken, ergo verbleibt für diese Nacht irgendwie recht wenig Platz zwischen unserer Liegefläche und dem Dachhimmel. Somit wird auch der Einstieg ins Bett erschwert. Anne hat diese Aufgabe noch recht grazil und elegant gelöst. Ich wiederum bevorzuge ein Art des Einstiegs, die vielleicht eher einer Robbe gut zu Gesicht gestanden hätte. Wie auch immer, wir kamen beide ans Ziel.
Nach dem Aufstehen laufen wir ein paar Schritte bergab zum See und ihn leider nur teilweise sehen, der Nebel verhindert einen besseren Durchblick.

Es hilft alles nichts, wir planen an den Bodensee zu fahren und somit reduzieren wir auch die Aussentemperatur Grad um Grad. Wir passieren den Luganersee

um wenig später Richtung Sankt Bernardino-Pass abzubiegen. Es ist das erste Mal, dass wir auf diese Weise den Alpenhauptkamm passieren, aber zugegebenermaßen auch der schönste und spektakulärste. Der Blick zurück ist zumindest einmalig.

Noch eine paar Höhenmeter, aber dann ist es geschafft. Es bergab aber nicht weniger faszinierender. Auf der weiteren Strecke auf der Höhe von Lichtenstein machen wir noch Stop an einem Getränkeladen, der teuerer wird als gedacht. Uns werden Spirituosen zum probieren bereit gestellt. Hier sind eindeutig die Grenzen unserer Selbstbeherrschung erreicht. Tatsächlich macht alte Quitte uns richtig weich und wir nehmen zwei Pullen mit. Geiles Zeug! Jetzt aber weiter an den Bodensee. Das Wetter ist immer noch richtig ordentlich und die Dachterrasse unseres Busses lädt zum Verweilen an. Prost!

Wir verlegen wenig später unseren Standort an den See direkt. Hier freuen wir uns über noch mehr Sonne

und einem Zeppelin, der über den Bodensee fliegt. Sehr imposant wie wir finden!

Jetzt wird es Zeit für eine feste Mahlzeit und wir finden im Nachbarort eine entsprechende Location. Lecker! Ein letzter Absacker nehmen wir noch im Boot ein. Das hätte auch schlimmer enden können, aber wir haben alles im Griff.

Tja, so langsam geht der Urlaub zu Ende, aber wir freuen uns auch wieder auf unser Zuhause!
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