Die Kinder-Animation auf dem Campingplatz hat gestern doch länger gedauert als man sich das wünscht, vielen Dank nochmal an die Animation. Kann mich nicht erinnern so viele, so lautstark schreiende Kinder gehört zu haben. Ein eindrückliches Erlebnis, welches man auch mit mehr Rotwein nicht komplett absorbieren kann. Resultierend daraus, ist der Start in den heutigen Tag verspätet und auch die geplante Radtour ins Umfeld.
Birgit, unsere Ansprechpartnerin auf dem Campingplatz, hat uns Bolgheri empfohlen. Ein kleines Städtchen, Weinverkostungen möglich, das klang so verlockend, also los aufs Rad. Anfangs führt die Route über eine Ladesstrasse mit starkem Verkehr. Da die Italiener quasi keine Radwege kennen, teilt man sich mit dem restlichen Verkehr die Strasse. Das ist auch ein ziemlich semioptimales Vergnügen. Kurz darauf biegen wir auf eine lange Zypressen-Allee ab. Besser! Kurz darauf kommt das Dorf in Sichtweite und wir stellen die Räder am Stadttor ab.

Restaurant an Weinverkaufsläden reihen sich aneinander, eins netter als das andere.

Die Preisgestaltung ist aber irgendwie abgehoben und auch die Preise der Rotweine entsprechen nicht ganz meiner Range. Ich habe auf ein Mal keine Lust mehr irgendetwas zu probieren. Es sind hier sehr viele Amerikaner und Schweizer hier in der Gegend. Das könnte auch ein Grund für die gehobene Preisgestaltung zu sein. Übrigens, Weingläser kann man für ganz viele Gelegenheiten verwenden. Warum bin ich da noch nie drauf gekommen.

Wir verkneifen uns den Weinkonsum und gehen zurück zu den Rädern. Der Weg zurück ist deutlich angenehmer und führt an diversen Weingütern vorbei. Keines will uns so recht überzeugen, bis an einem Anwesen vorbeifahren in dem es nur so von Leuten wimmelt, die sich auf einem Gelände großzügig auf Tischen, unter Reben, auf dem Rasen verteilt haben. Die Anlage ist recht stylisch mit Kunstgebilden gestaltet. Wir lassen uns davon nicht beirren, es geht uns hier vornehmlich um den Weinkonsum. Also rein da.

Da lacht sogar die Schulter der Nation.

Wenig später wieder aufs Rad

und Richtung Campingplatz. Wenig später ist es zwar immer noch angenehm warm, aber die Dunkelheit lässt sich nicht aufhalten.

Als Tageshöhepunkt will Anne noch die Kinderdisco aufmischen, aber ich fühle mich dann doch etwas zu alt dafür. Einen kleinen Abstecher gönnen wir uns aber trotzdem. Dann aber zurück, der Blog muss ja auch noch geschrieben werden.

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